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Der busblickpunkt Bus(ch)funk

askin bulut

Askin Bulut beleuchtet in dieser monatlich erscheinenden Rubrik
Relevantes vor und hinter den Kulissen der Bus-Branche.
Sie ist seit 2016 Chefredakteurin des Bus Blickpunkts
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Gerade aus dem Sommerurlaub vom Darß zurückgekehrt, muss ich mal wieder feststellen: Ja, die Ostsee macht was her. Während der Rest des Landes unter dem Jo-Jo Sommer, mal runter denn wieder hoch auf 40 Grad, stöhnte, ließ es sich bei frischer Meeresbrise an der Küste gut aushalten. 23 Grad. Für Genussradler wie mich genau das Richtige.

Im Juni war es wieder soweit. Anzugträger kamen in Jeans, Shirt und Turnschuhen. Auf dem Grill brutzelten Würste und Steaks. Kartoffelsalat und Maultaschen standen als Beilagen auf dem Büfett. Maultaschen? Völlig klar, es geht um ein Ereignis im Schwäbischen. Und wenn es dann noch heißt, der Konrad habe wie immer zwei Getränkemarken spendiert, dann dürften auch Branchenneulinge ahnen, dass dieses Ereignis etwas mit dem Bushersteller
Neoplan zu tun hat.

In der Stadt Augsburg und in den umliegenden Landkreisen Augsburg, Aichach-Friedberg und Dillingen fahren die Busse im Nahverkehr unter der Flagge des Augsburger Verkehrsverbundes (AVV). Auch private Busunternehmer erbringen hier Verkehrsleistungen. Einer von ihnen ist Xaver Hörmann. Weil viele Verträge des AVV mit Busunternehmen in diesem Jahr auslaufen, gibt es europaweite Ausschreibungen. Der AVV will diese europaweiten Ausschreibungen, begründet das mit Kosten und Qualität und will selbst mehr Einfluss auf die Gestaltung des ÖPNV.

Jedes Jahr im Frühjahr gönne ich mir etwas Besonderes: Den Besuch des Deutschen Weihnachtsmarktforums. In diesem Jahr fand es bereits zum zweiten Mal statt, im Dorint Hotel in Frankfurt Niederrad. Drinnen Weihnacht, draußen Knospenknall, ein schöner Kontrast. Gut 100 Teilnehmer, die meisten Geschäftsführer von Weihnachtsmärkten, kamen zu diesem Erfahrungsaustausch. Und da wir im Bus Blickpunkt alljährlich im Juni über Weihnachtsmärkte berichten, ist das eine gute Gelegenheit, Sachkenntnis zu diesem Thema zu tanken. Zugegeben, auf den ersten Blick klingt das Thema nicht sehr spannend: Glühwein, Glitzer, Glockenklang – was soll schon sein? Beim genaueren Hinsehen jedoch entpuppt sich der Weihnachtsmarkt als ein Ereignis, als knallhartes Geschäft, das nicht nur mit Wunderkerzen für Zündstoff sorgt.

„Na, da haben Sie aber viel zu schreiben“, mit diesem Duktus verabschiedete sich so mancher Teilnehmer nach der 64. RDA-Mitgliederversammlung im April in Leipzig von mir. Dabei ist es ja gar nicht so wichtig, dass man viel schreibt. Wichtiger ist doch, was man schreibt. Für mich ist in Leipzig zunächst etwas ganz Wunderbares passiert. In Leipzig sind alle Probleme, die der Verband hat, auf den Tisch gekommen. Der RDA hat Finanzprobleme. Die Gewinne der RDA-Workshop GmbH und damit die Finanzreserven des Verbandes sind seit 2007  geschmolzen wie Gletschereis in der Frühlingssonne.

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