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Der busblickpunkt Bus(ch)funk

askin bulut

Askin Bulut beleuchtet in dieser monatlich erscheinenden Rubrik
Relevantes vor und hinter den Kulissen der Bus-Branche.
Sie ist seit 2016 Chefredakteurin des Bus Blickpunkts
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Die Juni-Ausgabe des Bus Blickpunkts thematisiert in jedem Jahr die Weihnachtsmärkte. Wer als Busunternehmer dabei punkten will, musst spätestens jetzt planen – 6 Monate im Voraus. Ich habe mich bereits zum Frühlingsanfang vor 2 Monaten mit diesem Thema befasst. Denn genau am 20. März fand im Lindner Hotel in Frankfurt-Höchst das 1. Deutsche Weihnachtsmarktforum statt. 104 Vertreter deutscher Weihnachtsmärkte hatten sich zu einem Erfahrungsaustausch verabredet. Ich dachte mir, dass kann spannend werden. Und so war es dann auch. Denn die Weihnachtsmärkte sind weit mehr als Glühweinmärkte. Sie sind ein Wirtschaftsfaktor.

Am 6. April startete auf dem Marktplatz von Brügge in Belgien die Flandern-Rundfahrt. Eines der bedeutendsten Radrennen der Welt. Einen Tag vorher ging im Provinciaal- Hof direkt am Markt die 63. RDA-Mitgliederversammlung zu Ende. Damen, die sich in jenen Tagen von ihrem Hotel aus auf den Weg zur Mitgliederversammlung machten, hatten mit den Radrennfahrern, die auf dem Marktplatz ihre Startrunde drehten, ein Problem gemeinsam: das Kopfsteinpflaster. Für Pumps und Pneus eine Strapaze.

Wir leben im Jahr zwei des Fernlinienbusses in Deutschland. Ein Jahr, in dem die Gesetze der Marktregulierung greifen. Wer bleibt dabei, wer springt ab, wer ist auf den falschen Strecken unterwegs, wer hat zu hohe oder zu niedrige Preise? Vor einem Jahr hatten wir im Bus Blickpunkt auf Seite 1 den sensationellen Einstieg von Univers in Szene gesetzt. Zurecht. Die Idee mit Aldi als Vertriebspartner schien genial. Inzwischen ist es um Aldi und Univers ruhig geworden.

Anfang des Jahres bekam Busunternehmer Jörg Melskotte aus Salzgitter Post vom Kurdirektor des Ostseebades Heringsdorf. Die Betreff-Zeile lautete: Pflicht zur Kurabgabe. In dem Schreiben wird ihm mitgeteilt, dass im letzten Jahr Busreisende, die mit seinem Unternehmen in Heringsdorf auf der Insel Usedom on tour waren, bei einem Aufenthalt in den drei Kaiserbädern ihrer Pflicht nicht nachgekommen seien, eine Kurabgabe zu leisten.

Wir sind zwar schon im zweiten Monat des neuen Jahres angekommen, doch ich muss nochmals auf das alte Jahr zurückkommen. Denn mit unserem 1. Online-Adventskalender im letzten Dezember haben wir den Nerv der Branche getroffen. Über 2.000 Besucher waren online dabei, öffneten die Türchen und hinterlegten ihre Adresse für den Tagesgewinn. Die Anzahl der Klicks auf unserer Homepage hat sich in dieser Zeit fast verdoppelt.

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