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Unser Manager des Monats

In dieser Rubrik stellen wir Ihnen Menschen vor, die in der Busbranche Besonderes geleistet haben.
Es geht um Innovation und Tradition, um Weitsicht und Lebenswerk und um die kleine Idee, die den Unterschied macht.

Manager des Monats August 2015: Meinrad Schade

Die 108. Leserreise des Bus Blickpunkts führte Ende April 2015 in die Schweiz. Auf dem Programm stand auch ein Besuch des Fotomuseums Winterthur (1993 eröffnet) nahe der deutschen Grenze. Fotomuseum – das klingt zunächst nicht sehr spektakulär. Und mancher der mitgereisten Busunternehmer stellte sich unter der Ankündigung Fotomuseum eine Ausstellung mit fotografischem Gerät der letzten 100 Jahre vor. Doch dem ist nicht so. Der Begriff Museum führt etwas in die Irre. Im Fotomuseum werden vor allem thematische Ausstellungen von Fotografen, die im Hier und Jetzt leben, gezeigt. Und diese Fotoreportagen sind spektakulär. Wer mit dem Reisebus ins „Technorma“ Winterthur unterwegs ist oder Basel besucht, dem sei auch ein Besuch des Fotomuseums Winterthur empfohlen.

Manager des Monats Juli 2015: René Junghans

Ein Bus hat oft mehrere Leben, meint René Junghans. Der Erzgebirger spürt ihnen mit der Kamera nach. Doch alle, meint er, kriegt er nie. Ganz langsam rollt ein Reisebus an die Haltestelle im Zentrum der Kleinstadt Schneeberg im Erzgebirge. René Junghans schnappt sich seine Kamera. „Klick“ - das dunkelblaue Gefährt von vorne. Von der Seite – „Klick“. „Ich bin Busfan“, stellt er sich dem Fahrer fast entschuldigend vor. Der kennt das schon. Steht der Bus denn optimal im Licht, fragt er. Soll die Tür besser zu fürs Foto? So freundlich seien nicht alle Fahrer, meint Junghans. Der 30 Jahre alte Erzgebirger ist ständig auf der Jagd nach neuen Bussen. Die Leidenschaft komme vom Vater und dessen Modelleisenbahn- Hobby. 2001 fotografierte Junghans erstmals Busse. Sein Archiv schätzt er auf 50.000 bis 60.000 Bilder.

Manager des Monats Juni 2015: Thomas Schroll

Wer Innsbruck besucht oder dort lebt, kommt an der Nordkette im wahrsten Sinne nicht vorbei. Das Stadtbild prägend ist sie das Naherholungsgebiet für Einheimische und gleichermaßen Top-Ausflugsdestination für Touristen. Das Panorama-Erlebnis am Aussichtshöhepunkt, dem 2.300 m hohen Hafelekar, ist Dank direkter Anbindung an die Stadt für jedermann zum Greifen nah. Schaut Thomas Schroll, Geschäftsführer der Innsbrucker Nordkettenbahnen, aus seinem Bürofenster, blickt er auf „seine“ Nordkette und hat die Stadt zu Füßen. Bereits seit 1906 existiert die Standseilbahn auf die Hungerburg. 1928 wurden die weiterführenden Pendelbahnen auf das rund 2.300 m hohe Hafelekar eröffnet. Sinkende Besucherzahlen aufgrund der verstärkten Konkurrenz in der Seilbahnbranche und notwendige Investitionen führten nach einem Betreiberwechsel und der Wiederübernahme durch die Stadt Innsbruck (2001) zum Beschluss für den Neubau aller Bahnen.

Manager des Monats Mai 2015: Edward Hodgson

Mit dem Fernbusanbieter Megabus aus Großbritannien ist im Dezember des vergangenen Jahres ein weiterer Mobilitätsdienstleiter in den deutschen Fernbusmarkt eingetreten. Das zur internationalen Stagecoach-Gruppe gehörende Unternehmen fährt derzeit 13 deutsche Städte an, in Europa verbindet die Flotte insgesamt 120 Destinationen. Das Besondere am Megabus- Konzept: Der Ticketpreis für alle Strecken startet bei einem Euro, zuzüglich einer Buchungsgebühr von 50 Cent. In Deutschland setzt Megabus elf Van Hool Astromega Doppeldecker mit jeweils 87 Sitzplätzen ein. Angefahren werden die Städte Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart, München, Nürnberg, Leipzig, Berlin, Hannover, Dortmund, Kassel, Göttingen, Hamburg und Bremen.

Manager des Monats April 2015: Hartmut Piehler

Seelingstädt ist eine kleine Gemeinde an der Ostspitze Thüringens, nahe dem sächsischen Vogtland. Eine Mittelgebirgslandschaft mit sanften Hügeln, Nadelwäldern, Talsperren und weiten Feldern. Hier wird am 1. März 1952 Hartmut Piehler als Sohn eines Bauern und einer Bäuerin geboren. Sein Weg scheint vorgezeichnet. Einmal Bauer immer Bauer. Die Piehlers betreiben Feldbau. Gerste und Weizen, Roggen und Hafer gedeihen. Der Bauernhof der Piehlers landet im Zuge der Kollektivierung der Landwirtschaft Ende der 60er Jahre in der DDR in einer der großen Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG). Hartmut Piehler verlebt in Seelingstädt eine glückliche Kindheit.

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